Das Labyrinth von Chartres Der Boden der neuen Aula war für kurze Zeit ein Ort der Besinnung und Meditation
Der Betonboden der neuen Aula in seiner ganzen Größe, bevor
er durch Bühnenaufbau und aufsteigende hintere Stuhlreihen wieder „verkleinert“
werden würde, gab die Idee, das Labyrinth aus der Kathedrale von Chartres in Originalgröße
(Durchmesser ca. 12,5 m) aufzuzeichnen.
Mit Unterstützung des Architekten, Herrn Selbach, wurde der
Innenraum der neuen Aula am Mittwoch, dem 27. April 2005, geräumt, so dass ich mit
vier Schülerinnen der Klasse 10 die Maße des Labyrinths von Chartres“ mit Kordel und
Kreide auf den Betonboden übertragen konnte.
Die Kreidelinien habe ich anschließend mit Dispersionsfarbe
nachgezeichnet. Es ergab sich somit die originale Wegstrecke von 294 m.
Interessant waren die Beobachtungen und Bemerkungen der
Heizungs- und Lüftungsmonteure und der Installateure während des Zeichnens und
Malens. Sie fragten nach dem Sinn dieser Aktion, staunten, gaben zustimmende
Kommentare und wurden sehr still.
Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 12 waren dann am Donnerstag, dem
28. April, die ersten „Pilger“. Ihnen folgten am gleichen Tag einige
Kolleginnen und Kollegen und Eltern, die durch den Elternbrief eingeladen
worden waren. Am darauffolgenden Tag konnten auch die Klassen 8 bis 11 den Weg
des Labyrinths gehen.
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